Münchner Geigentage 2019

Die alle drei Jahre stattfindenden Münchner Geigentage
finden dieses Jahr- vom 9. bis 26. Mai
an einem neuen Ort statt- im Bayerischen Nationalmuseum.
Die Geigen- und Bogenbauer laden ein zu Vorträgen, Ausstellungen und Konzerten. Die Instrumente und Bögen dürfen ausprobiert werden. Es gibt dieses Jahr auch einen Ausstellungsbereich mit Instrumenten für Kinder.
Es werden Konzerte mit den folgenden Musikern auf neuen Instrumenten zu hören sein:

  • Sarah Christian, Geige
  • Hermann Menninghaus, Bratsche
  • Maximilian Hornung, Cello
  • Goldmund-Quartett
  • Diogenes-Quartett

www.muenchnergeigentage.de

 

Folgender Link gibt Informationen zu den Münchner Geigentagen: http://www.muenchner-geigentage.de/

Wir stellen unsere Instrumente aus- vom 23. April bis 8. Mai 2016- eine Geige, eine Bratsche und ein Cello werden aus unserer Werkstatt ausgestellt sein.  Zwei Wochen lang können Instrumente und Bögen von Münchner Geigenbauern angeschaut, angespielt und im Rahmen eines Konzertprogramms angehört werden.

Neues Cello in Arbeit

Ein neues Cello entsteht. Das Modell in Anlehnung an Alessandro Gagliano , einer der ersten bedeutenden Geigenbauer der Stadt Neapel. Das Originalcello stammt aus dem Jahr 1704.

Die Zargen für das Instrument sind auf Stärke gehobelt und gebogen worden. Sie werden, wie auf dem Bild zu sehen an die Klötze angeleimt.

Der nächste Schritt wird nun sein Decke und Boden zu verleimen und dann aus zu sägen.

Auftragsarbeit für eine Pochette

In Auftragsarbeit entstand vor kurzer Zeit ein geschnitzter Kopf von Richard Wagner.

Der Kopf wurde zuerst in Ton modelliert, anschließend abgegipst und dann in Holz umgesetzt.

Der Kopf ziert eine Pochette ( Tanzmeistergeige), eine Gemeinschaftsarbeit mit einem Gitarrenbauer und Geigenbauerkollegen. Die Pochette, eine stark verkleinerte Geige der Tanzmeister des 17. und 18. Jahrhunderts, erlaubte es den Tanzlehrern Schrittfolgen und Melodie in Einem vorzuführen.

Reparatur

Eine Violine aus der Werkstatt des Geigenbauers Louis Otto, gebaut auf hohem handwerklichem Niveau, wird nach langer Restaurierung spielbar sein. Ebenso wird eine Violine des Geigenbauers Johann Christian Ficker aus Marktneukirchen, entstanden im 18. Jhd., in Bälde fertig restauriert sein. Die Geige besitzt noch ihren Originalhals, in Birnbaum geschnitzt. Ähnlich der Gitarrenbauweise sind die Oberzargen in den durchgehenden Halsstock eingelassen. Ursprünglich eine frühe Bauart der Spielmänner und von den ersten Geigenbauern übernommen.

 

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